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Onimusha
Onimusha: Warlords (2001) übertrug das Resident-Evil-Rezept – feste Kamerawinkel, Rätsel und Survival-Horror-Elemente – auf die PlayStation 2 und versetzte es ins feudale Japan, wo der Held Samanosuke Akechi mit magischen Klingen und einem schwertbasierten Kampfsystem gegen Dämonen antritt. Capcom verband damit Horror-Atmosphäre mit einem historischen, übernatürlichen Samurai-Thema und orientierte sich beim Aussehen Samanosukes am taiwanisch-japanischen Schauspieler Takeshi Kaneshiro – für damalige Konsolenspiele eine ungewöhnliche Verbindung von Filmcasting und Videospiel.
2002 erschien mit Genma Onimusha eine überarbeitete Fassung als eines der Launch-Titel der Xbox, die das erste Spiel mit neuen Fähigkeiten und Schwierigkeitsgraden neu auflegte. Im selben Jahr kam Onimusha 2: Samurai's Destiny heraus, mit dem neuen Helden Jubei Yagyu, einer stärker verzweigten Geschichte und einem Beziehungssystem mit Nebenfiguren; das Spiel führte zudem den Schmied Munetika ein, bei dem Spieler mit von Gegnern gesammelten Seelen Waffen und Rüstungen aufwerten konnten – ein Element, das für den Rest der Serie zum Standard wurde. Onimusha 3: Demon Siege (2004) erweiterte die Serie dann um ein Crossover mit dem Schauspieler und Regisseur Jean Reno (der sich selbst neben seinem Spielalter Ego verkörperte) und verlegte einen Teil der Handlung ins heutige Paris.
Dank der Mischung aus actionreichem Kampfsystem, japanischer Geschichte und übernatürlichen Elementen verschaffte sich Onimusha neben Resident Evil einen eigenen Platz im Action-Survival-Horror-Programm von Capcom und zählte sowohl in Japan als auch im Ausland zu den erfolgreichsten Serien auf der PlayStation 2. Die Serie wurde noch mit Onimusha: Dawn of Dreams (2006) fortgesetzt, bevor Capcom die Marke für viele Jahre auf Eis legte und erst 2019 mit einem Remaster des ersten Teils zurückkehrte.
Teile der Reihe (6)
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Onimusha: Warlords · 2001
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Genma Onimusha · 2002
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Onimusha 3: Demon Siege · 2004
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Onimusha: Blade Warriors · 2004
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Onimusha: Dawn of Dreams · 2006