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Left 4 Dead
Left 4 Dead erschien 2008 von Valve gemeinsam mit Turtle Rock Studios für PC und Xbox 360 und basiert auf der Source-Engine. Vier Überlebende müssen sich darin kooperativ durch Horden von Infizierten von einem sicheren Raum zum nächsten kämpfen, während Tempo und Platzierung der Horde sowie spezieller Infizierter wie Boomer, Hunter, Smoker oder Tank von einem dynamischen System namens AI Director gesteuert werden. Dieses stellt bei jedem Kampagnendurchlauf die Situation neu zusammen, damit das Spiel auch nach Dutzenden Durchgängen spannend bleibt - damals ein ungewöhnlicher Ansatz für Wiederspielwert. Zum Markenzeichen wurden zudem die sogenannten Crescendo-Events, bei denen eine unvorsichtige Aktion der Spieler - etwa ein ausgelöster Alarm - eine Welle von Gegnern herbeiruft, die überstanden werden muss, bevor der Weg weitergeht.
Bereits ein Jahr später, 2009, erschien die Fortsetzung Left 4 Dead 2 mit einem neuen Schauplatz im amerikanischen Süden, von Savannah bis New Orleans, Nahkampfwaffen wie Bratpfanne, Baseballschläger oder Kettensäge sowie weiteren speziellen Infizierten: Charger, Spitter und Jockey. Die so rasche Veröffentlichung des zweiten Teils überraschte damals einen Teil der Community des ersten Left 4 Dead so sehr, dass sich eine organisierte Boykottbewegung formierte, die statt eines neuen Spiels lieber eine Erweiterung des Originals gefordert hätte. Dank umfangreicher Unterstützung nach Release, weiterer Kampagnen, des fordernden Realism-Modus und des Versus-Modus, in dem Spieler die Infizierten selbst steuern, wurde Left 4 Dead 2 nach und nach zu dem Teil, zu dem die Community bis heute zurückkehrt. Die Reihe half, den kooperativen Zombie-Shooter als eigenes Genre zu prägen, und Jahre später wurde Back4Blood vom selben Studio Turtle Rock zu ihrem geistigen Nachfolger.
Teile der Reihe (2)
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Left 4 Dead · 2008
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Left 4 Dead 2 · 2009