GTA: Liberty City Stories
Der vorherrschende Mythos besagte, dass ein Open-World-Grand-Theft-Auto niemals auf eine Handheld-Konsole passen würde – Liberty City Stories schoss diesen Mythos mit einem Grinsen ab. Rockstar übertrug eine ganze lebendige Stadt in die Handfläche und bewies, dass die Freiheit des kriminellen Sandkastens keinen Fernseher braucht.
Das Spiel kehrt in das aus GTA III bekannte Liberty City zurück, allerdings in einer früheren Zeitlinie und mit einem neuen Protagonisten. Der Spieler bekommt, was er von der Reihe erwartet: eine weitläufige offene Stadt, in der man Story-Missionen erfüllen, Autos stehlen, durch die Straßen ziehen und nach Belieben Chaos anrichten kann. Die Missionen kombinieren Schießereien, Fahrten und Aufträge für verschiedene Unterweltbosse, und das Ganze wird von jenem zynischen, ironischen Ton zusammengehalten, für den die Marke berühmt ist. All das lief auf der PSP überraschend flüssig und mit der Freiheit, die die Spieler von den großen Konsolen gewohnt waren.
Technisch war es ein kleines Wunder – eine komplette offene 3D-Welt mit Verkehr, Passanten und Missionen, die auf ein Handgerät passte. Liberty City Stories diente somit als Beweis, dass die PSP eine echte Heimkonsole in der Tasche ist, die selbst die anspruchsvollsten Genres aufnehmen kann. Für Rockstar bedeutete es einen erfolgreichen Einstieg in die Welt des Handheld-Gamings.
Eine Stadt voller Möglichkeiten, schwarzer Humor und das typische GTA-Gameplay machten den Titel zu einem der Must-have-Stücke der Konsole. Die Spieler konnten endlich eine offene Welt des Verbrechens überallhin mitnehmen.
Warum spielen: Ein vollwertiges Open-World-GTA in der Tasche – ganz Liberty City, die Freiheit und das Chaos der Reihe für unterwegs, ohne sich vor den Fernseher setzen zu müssen.
Spiel 3 von 122 für Sony PSP