Apidya
Eine Biene gegen Horden von Insekten, giftige Sümpfe und Mutanten in einer wunderschön gemalten Welt einer verrückt gewordenen Natur. Apidya ist einer der technisch beeindruckendsten Shooter, die je auf dem Amiga entstanden, und gehört bis heute zu den wertvollsten Titeln für Sammler. Das Insektenthema, das man anderswo kaum findet, macht es zu einem unverwechselbaren Stück.
Das Spiel wurde vom Studio Kaiko über Play Byte 1992 veröffentlicht und fesselte sofort mit seiner visuellen und akustischen Umsetzung. Apidya wurde berühmt für sein effektvolles Parallax-Scrolling, geschichtete Hintergründe und eine hervorragende musikalische Untermalung, die die Klangfähigkeiten des Amiga bis zum Maximum ausschöpfte. In grafischer Hinsicht war es ein echtes technisches Juwel seiner Zeit.
Spielerisch handelt es sich um einen horizontalen Shmup, in dem man eine Biene steuert, die Upgrades sammelt und immer gefährlicheren, vom Insektenreich inspirierten Gegnerwellen gegenübersteht. Die Level führen durch vielfältige Naturumgebungen und das Spiel legt Wert auf Atmosphäre ebenso wie auf Kämpfe mit einfallsreichen Bossen. Der Schwierigkeitsgrad ist zeittypisch ehrlich und verlangt Geduld und das Erlernen der Muster.
Kulturell wurde Apidya zu einem Kulttitel, der als Beispiel dafür hervorgehoben wird, was europäische und konkret deutsche Entwickler auf Amiga-Hardware zaubern konnten. Die Originalausgabe des Spiels ist heute unter Sammlern selten und begehrt, was seinen Ruf als Juwel der Plattform nur unterstreicht.
Apidya ist der Beweis, dass ein Shmup kein generischer Weltraum-Shooter sein muss. Mit seinem originellen Thema, der gemalten Ästhetik und der präzisen technischen Seite hob es sich aus der Masse hervor und bleibt eines der markantesten Erlebnisse, die das Genre auf dem Amiga bietet.
Warum spielen: Ein technisch blendender Insekten-Shooter mit herrlicher Grafik und Musik, ein Kultjuwel des Amiga, das beweist, dass ein Shmup ein originelles Kunstwerk sein kann.
Spiel 18 von 121 für Commodore Amiga