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Virtua Tennis
Virtua Tennis entstand 1999 als Arcade-Titel von Sega AM3 auf Basis der Sega-NAOMI-Hardware und erschien kurz darauf für Dreamcast, wo es das Genre des zugänglichen Arcade-Tennis prägte. In Japan trug es den Namen Power Smash und setzte von Beginn an auf schnelles, leicht lesbares Gameplay: einfache Steuerung mit zwei bis drei Tasten, gegenüber den Tennissimulationen jener Zeit bewusst vereinfachte Physik sowie Schaukämpfe gegen fiktive und später lizenzierte Profispieler. Ein zentraler Bestandteil waren die Minispiele zwischen den Matches, die jeweils eine einzelne Fähigkeit wie Aufschlag, Vorhand oder Positionsspiel trainierten und einen Grund gaben, auch außerhalb des Turniermodus zurückzukehren.
Mit Virtua Tennis: World Tour, zunächst für PSP veröffentlicht, kam ein ausgeprägterer Karrieremodus mit schrittweiser Charakterentwicklung, Ausrüstungskäufen und Reisen zwischen Turnieren hinzu, was die Reihe näher an ein Sport-Rollenspiel rückte. Virtua Tennis 3 verfeinerte dieses Modell, erweiterte das Aufgebot lizenzierter Spieler und Beläge und ergänzte Online-Matches, während Virtua Tennis 4 die Formel für ein breiteres Publikum vereinfachte, präziseres Schlagzielen bot und auf mehreren Plattformen erschien, unter anderem als Launch-Titel für PS Vita in Form von Virtua Tennis 4: World Tour Edition, das Touchscreen und Rück-Touchpad des Handhelds nutzte. Frühere Teile wurden zudem für Java-fähige Mobiltelefone umgesetzt, und auf der Engine der Reihe entstand mit Sega Superstars Tennis ein Crossover-Ableger, der reale Spieler durch bekannte Sega-Figuren ersetzte.
Nach dem vierten Teil ließ Sega die Reihe ruhen, ein neuer Hauptteil folgte nicht mehr. Dennoch behielt Virtua Tennis dank seines zugänglichen Spielgefühls und der beliebten Minispiele den Ruf einer der besten Arcade-Tennisreihen überhaupt.
Teile der Reihe (6)
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Virtua Tennis · 1999
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Virtua Tennis 2 · 2001
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Virtua Tennis: World Tour · 2005
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Virtua Tennis 3 · 2006
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Virtua Tennis 4 · 2011
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