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Terminator
Terminator brachte eines der ikonischsten Sci-Fi-Konzepte des Kinos - einen unaufhaltsamen Cyborg aus der Zukunft - auf die Konsolen und Handhelds der Neunziger und verwandelte es in eine Reihe von Actionspielen, die von Plattform zu Plattform unterschiedlich ausfielen, je nachdem, was Lizenz und Hardware der jeweiligen Zeit verlangten. Auf Mega Drive und SNES war es oft seitlich scrollende Action voller Schießereien und Nahkämpfe über mehrere Schwierigkeitsstufen hinweg, während die Game-Boy-Versionen auf einfachere, direktere Mechanik setzten, die den begrenzten Möglichkeiten des kleinen Displays entsprach.
Die Spiele stützten sich vor allem auf die Atmosphäre und Ikonografie der ersten beiden Filme - verlassene Industrieszenerien voller Maschinen, robotische Körper unter verbrannter Haut nach einem Treffer, Verfolgungsjagden mit einem unerbittlichen Verfolger und Musik, die die Spannung der Filmvorlagen heraufbeschwor - ohne den Anspruch, eine eigene, verzweigte Geschichte zu erzählen oder die Mythologie der Zeitreisen weiter zu vertiefen. Die Reihe blieb damit eher eine Abfolge unabhängiger Lizenztitel, gebunden an den jeweils aktuellen Filmstart, statt einer einheitlichen Spiele-Saga mit eigener Kontinuität.
Mit dem Aufkommen neuer Konsolengenerationen und dem allmählichen Rückgang klassischer Lizenz-Plattformer und -Actionspiele wurde es um Terminator als Spielemarke für eine Weile still, und die Spiele aus den Neunzigern bleiben heute vor allem eine Erinnerung an eine Ära, in der eine Filmlizenz allein genügte, um ein Spiel gleichzeitig auf mehreren Plattformen ein Publikum finden zu lassen.
Teile der Reihe (3)
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Terminator 2: Judgment Day · 1991
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