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Silent Hunter
Das 1996 erschienene Silent Hunter setzte die Spieler ans Ruder eines amerikanischen U-Boots im Pazifikkrieg des Zweiten Weltkriegs und zählte mit seinem detaillierten Modell von Navigation, Torpedoangriffen und dem Verhalten feindlicher Patrouillen zu den gründlichsten Kriegssimulationen seiner Zeit. Kurs, Geschwindigkeit und Entfernung eines Ziels mussten mit dem Torpedorechner von Hand ermittelt werden - ein Markenzeichen der Serie schon seit dem ersten Teil. Die folgenden Teile verlegten den Schauplatz der Serie schrittweise: Sowohl Silent Hunter II (2001) als auch Silent Hunter III (2005) konzentrierten sich auf deutsche U-Boote im Atlantik, und dank starker Unterstützung durch die Modding-Community wurde gerade der dritte Teil zum meistgeschätzten der Serie - wegen seiner historischen Genauigkeit, einer Atmosphäre, die durch Besatzungsmitglieder mit eigenen Namen und Launen bereichert wurde, und einer dynamischen Karriere über den gesamten Kriegsverlauf.
Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific (2007) kehrte zu amerikanischen U-Booten im Pazifik zurück und brachte gegenüber den älteren Teilen einen Sprung bei Grafik und Simulation, während Silent Hunter 5: Battle of the Atlantic (2010) wieder in den Atlantik führte, beim Start jedoch von technischen Problemen und der umstrittenen Pflicht zur permanenten Internetverbindung geplagt wurde, was seinen Ruf bei einem Teil der Fangemeinde beschädigte. Die Entwicklung der Serie wanderte allmählich von den ursprünglichen Machern zu Ubisoft-Studios, allen voran Ubisoft Romania, das den Ruf des fünften Teils mit späteren Patches teilweise reparierte.
Auch deshalb hat sich Silent Hunter den Ruf einer der angesehensten Reihen unter den U-Boot-Simulationen erarbeitet, die minutiösen Realismus mit der Spannung einer Verfolgungsjagd am Rand der Sonarreichweite verbindet, und gilt bis heute als Referenzpunkt, an dem sich neuere Versuche einer originalgetreuen U-Boot-Kriegssimulation messen lassen müssen.
Teile der Reihe (5)
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Silent Hunter · 1996
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Silent Hunter II · 2001
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Silent Hunter III · 2005
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