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Lego Racers
Lego Racers erschien 1999 von High Voltage Software unter dem Label Lego Media und brachte arcade-artige Kart-Rennen rund um LEGO-Steine auf PC, PlayStation und Nintendo 64. Spieler übernahmen die Figur Pepper Roni und konnten ihr eigenes Fahrzeug buchstäblich Stein für Stein zusammenbauen, wobei die Teilewahl das Verhältnis von Geschwindigkeit und Lenkbarkeit beeinflusste - der zentrale Anreiz, der das Spiel von anderen Rennspielen dieser Art abhob. Dazu passten ein leichter, humorvoller Ton, sammelbare Bonusgegenstände, die auf die Welt der LEGO-Bausätze anspielten, sowie ein Mehrspielermodus im Splitscreen.
Zwei Jahre später folgte das Nachfolgespiel Lego Racers 2, das einen ausgebauteren Einzelspieler-Story-Modus mit mehreren thematischen Welten bot, die Auswahl an Figuren und Strecken erweiterte und das Konzept des Fahrzeugbaus weiter ausbaute. Die Idee erreichte auch Besitzer des Game Boy Advance, für dessen Möglichkeiten die Reihe angepasst wurde. So entstanden in kurzer Zeit drei unterschiedliche Spiele, die zusammen mit anderen lizenzierten LEGO-Titeln jener Zeit wie Lego Island zeigten, wie systematisch sich LEGO Ende der Neunziger auch abseits der Bausteine im Videospielbereich etablierte. Nach 2001 wandte sich LEGO bei Rennspielen jedoch einer anderen Unterreihe namens Drome Racers zu und kehrte nie zum Namen Lego Racers zurück - dank ihres familienfreundlichen Zugangs und des einfachen, aber eingängigen Prinzips, Autos aus Steinen zu bauen, behielt sie dennoch einen festen Platz in der Erinnerung an Rennspiele der Jahrtausendwende.
Teile der Reihe (2)
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Lego Racers · 1999
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Lego Racers 2 · 2001